TherapieAktiv ein Unternehmen der AktivGruppe

Heilpädagogisches
Voltigieren und Reiten

Therapie am Pferd 2 Das Heilpädagogische Voltigieren und Reiten auf speziell ausgebildeten Pferden ist ein langfristig einsetzbarer, erlebnispädagogischer Ansatz der Erziehungshilfe. Z.B. Ein verhaltensauffälliger Junge lernt schnell, dass er mit Wut oder Gewalt seinen Willen gegenüber dem Pferd nicht durchsetzen kann. Diese Therapieform löst positive Entwicklungsimpulse im emotionalen, kognitiven, motorischen und sozialen Bereich aus. Die Klienten gewinnen mehr Selbstverstrauen, kommen zur Ruhe, können leichter Kontakt zu anderen Menschen aufbauen, Nähe zulassen. Aggressionen und Ängste werden abgebaut, Grenzen akzeptiert. Gefördert werden Einfühlungsvermögen, Klarheit, Soziale Kompetenz, Ausdauer, Konzentration,Körpergefühl, Gleichgewicht u. v. m.

  • Therapie vom Kleinkind bis zum Erwachsenen (Maximal 100 kg)
  • Gruppen oder Einzeltherapie, maximal 4-5 Klienten
  • Besonders geeignet auch für Schulen, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen
  • Kostenträger: in Ausnahmefällen Jugendamt, Sozialamt Privatzahler

Ziele:

  • Verbesserung der Grobmotorik
  • Förderung des Gleichgewichtssinns
  • Handlungsplanung, Koordination
  • Umsetzen von Handlungsabläufen
  • Verbesserung der Konzentration, Aufmerksamkeit und Ausdauer
  • Erlernen von sozialen Kompetenzen
  • Verbesserung des Sozialverhaltens
  • Freisetzen von Emotionen
  • Stärken des Selbstbewusstseins, Selbstvertrauen und der Selbstwahrnehmung
  • Erhalt und Verbesserung des aktuellen Krankheitsstandes
  • U. v. m.

Indikationen:

  • Verhaltensauffälligkeiten (z.B. AD(H)S, emotionale Störungen, Störung des Sozialverhaltens)
  • Körperliche und geistige Behinderungen
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Körperwahrnehmungsstörungen
  • Psychische Erkrankungen (z.B. Depression, Anorexie, Bulimie, Suchterkrankungen)
  • Nach Unfällen, Operationen , Infarkten
  • U. a.

Kontraindikationen:

  • Pferdehaar-Allergie
  • Medikamentös unzureichend eingestelltes Anfallsleiden
  • Osteoporose
  • Hüftschäden
  • U. ä.

In allen Fällen ist vor Beginn der Therapie eine Unbedenklichkeitserklärung vom Arzt erforderlich!